Geschichte der Löschgruppe Schameder

Geschichte

 

Die Freiwillige Feuerwehr Schameder wurde mit Beschluss des Gemeinderates vom 5. April 1939 ins Leben gerufen. Die Gründungsversammlung fand am 19. August 1939 in der Schule in Schameder statt. Hieran nahmen Gemeindevertreter und die Feuerwehrleute der ehemaligen Pflichtfeuerwehr teil. Erster Feuerwehrhauptmann war der Schmied Georg Dreisbach. Neben einer bescheidenen Ausrüstung stand der Feuerwehr die 1924 von der Gemeinde angeschaffte pferdegezogene Handdruckspritze zur Verfügung. Ein Holzschuppen an der Hauptstraße diente als Gerätehaus. Mit dem Bau des Gemeindehauses im Jahr 1951 wurde auch ein Feuerwehrgerätehaus errichtet.

 

Im Winter 1962/63 bekam die Feuerwehr ihre erste Motorspritze in Form einer TS 8/8 mit einem Tragkraftspritzenanhänger.1965 wurde vom Zivilen Bevölkerungsschutz ein Schlauchkraftwagen (SKW) übernommen, der schon 1966 durch ein Löschgruppenfahrzeug LF16-TS abgelöst wurde.

 

 Löschgruppe Schameder 1969

 

1985 konnte ein neues Gerätehaus, das an die ehemalige Schule angebaut wurde, bezogen werden.

 

Zusammen mit der Löschgruppe Balde bildet Schameder heuet den Zug 3 in der Freiwilligen Feuerwehr Erndtebrück. Das Einsatzspektrum der Löschgruppe hat sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt.

 

War die Gemeinde früher eher landwirtschaftlich geprägt, so ist Schameder heute bedeutender Industrie- und Gewerbestandort in der Großgemeinde Erndtebrück und in Wittgenstein. Auf dem Gebiet der beiden ehemals selbständigen Gemeinden Balde und Schameder sind rund 40 Industrie- und Gewerbebetriebe mit über 1000 Beschäftigten angesiedelt.

 

Die Löschgruppe stellt sich heute als moderne Einsatzeinheit dar.. Hierfür stehen den 29 aktiven Feuerwehrleuten, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16 und ein Tanklöschfahrzeug TLF 8/18 zur Verfügung. Umfangreiches Gerät zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung ist auf diesen Fahrzeugen vorhanden.

 

Regelmäßige Übungen auf der Atemschutzübungsstrecke in Siegen und ein abwechslungsreiches Übungsprogramm an Objekten innerhalb der Ortschaft sorgen für einen hohen Ausbildungsstand.

 

Standort der Löschgruppe ist das Feuerwehrgerätehaus an der B 62 mit zwei Fahrzeugstellplätzen und einen Schulungsraum für die theoretische Ausbildung.

 

Daten (Stand Mai 2009):

29 aktive Kameraden 

3 Jugendfeuerwehrmitglieder

7 Alterskameraden

 

"Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr !"